Schwester Ildefonse feierte 95. Geburtstag

Schwester Ildefonse SMIC feierte die Vollendung ihres 95. Lebensjahres. Die Jubilarin wurde am 1. August 1912 in Hagen als Hildegard Meier geboren, sie wuchs dort mit acht Geschwistern auf.

Schon im jugendlichen Alter interessierte sie sich sehr für die christliche Missionsarbeit. Nach ihrem Schulabschluss besuchte sie die Krankenpflegeschule in Hamm und trat als examinierte Krankenschwester am 2. Mai 1933 in den Orden in Münster ein und erhielt den Namen Ildefonse. Ihr großer Wunsch, in die Mission zu gehen, erfüllte sich im Herbst 1935. Die Ordensgemeinschaft entsandte sie als Missionarin nach Shantung in China. Dort baute sie mit ihren Mitschwestern eine Missionsstation mit Schule und Waisenhaus auf. Schwester Ildefonse war für die Krankenpflegestation verantwortlich. Sie behandelte die einheimische Bevölkerung, besonders war sie für die Kinder da und in der Dispensary verabreichte sie zahllose Medikamente. In den Kriegshandlungen zwischen China, Japan und den Kommunisten kümmerte sie sich um verwundete Soldaten.

1941 wurde im Norden Chinas von den Missionsschwestern eine neue Missionsstation mit Hospital eingerichtet. Mit ihrer als Ärztin ausgebildeten leiblichen Schwester, Schwester Hilda, wurde Schwester Ildefonse dorthin entsandt, zunächst leistete sie Aufbauarbeit im entstehenden Hospital. Doch nur wenige Jahre währte hier das segensreiche Wirken der Schwestern aufgrund der politischen Veränderungen in China.

Schwester Ildefonse und ihre Mitschwestern flüchteten 1948 aus China und ließen sich in Taiwan nieder. Von hier aus bauten sie die Missionsarbeit neu auf.

Schwester Ildefonse lebt heute im Kreise ihrer Mitschwestern im Lourdeskloster in Münster.

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