150. Jahrestag der Erscheinungen in Lourdes

Zwischen dem 11. Februar und dem 16. Juli 1858 sah die vierzehnjährige Bernadette Soubirous in der Grotte von Massabielle achtzehnmal die Gottesmutter. Hier hörte Bernadette den Namen der "wunderbaren Dame": "Ich bin die Unbefleckte Empfängnis".

Einundvierzig Jahre später, am 15. August 1909, wurde die Lehrerin Elisabeth Tombrock beim sakramentalen Segen während der Sakramentsprozession von einer lebensbedrohlichen Tuberkulose-Erkrankung geheilt wurde. "Bringt mich nach Lourdes" war ihre innige Bitte gewesen, bevor sie sich einer Amputation ihres rechten Armes unterziehen sollte. "Bin geheilt" schrieb sie eigenhändig auf einer Postkarte nach Hause. Und nochmals erfuhr sie die Nähe Gottes, als sie um die Erkenntnis des Willens Gottes für ihr Leben rang. Während sie betete, erreichte sie die Anfrage des Missionsbischofs Amandus Bahlmann OFM, nach Brasilien zu kommen und dort unter den Indios am Amazonas zu wirken. 'Sie fiel auf ihre Kniee und rief. "Mutter, das hast du getan." Wenige Monate später wurde sie die Mitgründerin unserer Kongregation der Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes. "Helft mir danken" war fortan ihre Reaktion, wenn sie nach ihrer Heilung gefragt wurde. Es war ihr Wunsch, dass es in jedem Haus und jeder Neugründung eine Lourdesgrotte gab. Auf ihre Bitte hin wurde anlässlich ihres Silbernen Heilungsjubiläums beim Missionskloster St. Josef in Münster-Wilkinghege und in der Gemeinde St. Margaretha in Mülheim-Sichtigvor, wo sie als Lehrerin gewirkt hat, eine Lourdesgrotte errichtet. Seit kurzem erinnert auch eine Lourdesgrotte im Provinzhaus in Tainan / Taiwan an die wunderbare Heilung unserer Gründerin, Mutter Immaculata von Jesus.

Papst Benedikt XVL, der im Herbst nach Lourdes pilgern wird, sieht in den Jubiläumsfeierlichkeiten ein Zeichen dafür, dass das Christentum zukunftsfähig ist.

Nicht nur Tainan wurde eine Lourdesgrotteerrichtet, sondern auch im Dachgarten des St. Joseph’s Hospital in Kaoshiung in Taiwan ist diese Lourdesgrotte zu sehen, fünf Stockwerke hoch.

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Amandus Bahlmann und Elisabeth Tombrock