Doppel-Jubiläum der Missionsschwestern

Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes feiern das hundertjährige Heilungsjubiläum ihrer Mitgründerin Elisabeth Tombrock (1909-2009) und die deutsche Provinz das bevorstehende 100-jährige Gründungsjubiläum (1910-2010). Offiziell wird das 100-jährige Gründungsjubiläum mit allen Provinzen 2010 am Gründungsort in Santarem (Brasilien) gefeiert.

Zur Feier am 15. August 2009 in Münster  werden Schwestern aus allen Provinzen erwartet. Der Festgottesdienst ist am  Samstag, den 15. August 2009 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef in Münster-Kinderhaus. Anschließend findet ein Empfang im Pfarrheim statt, und gegen 17  Uhr eine Lichterprozession an der Lourdesgrotte in Münster-Wilkinghege.

Drei Jahre lang bereitet sich unsere Kongregation unter obigem Logo auf die Hundertjahrfeier ihrer Gründung vor, die im Jahre 2010 am Gründungsort Santarem, Brasilien, stattfinden wird. Die Provinzen unserer ganzen Ordensgemeinschaft wollten daher aus ihrem je eigenen Blickwinkel in ihren individuellen Jubiläumsfeiern auf dieses Ereignis zugehen.  So die deutsche Provinz in diesem Jahr am 15. August.

Für die Schwestern der deutschen Provinz war es naheliegend, die wunderbare Heilung von Elisabeth Tombrock in Lourdes vor 100 Jahren besonders zu feiern. In diesem wunderbaren Tun Gottes an ihr am 15. August 1909 gipfelt das Werden ihrer Berufung zur "Missionsklarisse". Zusammen mit Bischof Amandus Bahlmann wurde sie  als Mutter Immaculata zur Mitgründerin unserer Ordensgemeinschaft. Unter dem Blickwinkel der Gründung 1910 in Santarem feierten die brasilianischen Schwestern, während die Schwestern in USA der ersten Zeit in St. Bonaventure N.Y. USA gedachten. Was 1922 als vorübergehender Besuch gedacht war, wurde für Mutter Immaculata schließlich ein endgültiges Bleiben. Durch einen Unfall und anschließende Krankheit gehindert, nach Brasilien zurückzukehren, wurde dies zu einem neuen Meilenstein im Leben von Mutter Immaculata und der Kongregation. Diese neue Situation führte sie dazu, ihren Blick nicht nur auf die USA zu richten, sondern weiter hinaus nach China.

Die Taiwanprovinz entwickelte sich aus den Schwestern, die China verlassen mussten. Als "Provinz Asien" machen die Schwestern sich nun auf zu neuen Räumen.

Als jüngste verkörpert die Namibiaprovinz die Ausdehnung der Kongregation nach Afrika und wird ebenfalls in diesem Jahr ihre eigene Jubiläumsfeier halten. Hoffnung ist das Zeichen des ganzen Kontinents Afrika, Hoffnung ist auch das Zeichen dieser Provinz im Umbruch.

Die Jubiläumsfeiern der einzelnen Provinzen gleichen so einer Sternwallfahrt unserer gesamten Ordensgemeinschaft zum vorläufigen Höhepunkt unserer Geschichte, die eine Geschichte Gottes mit uns Missionsschwestern ist. Wir haben allen Grund uns der Bitte der damals geheilten Elisabeth Tombrock zu erinnern und anzuschließen:

"Helft mir danken!"

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