Goldenes Professjubiläum von Schwester Jutta Nöthen

Die Heimat von Schwester Jutta ist das Rheinland, der Ort Firmenich, die Sprache und ihre Menschen hat sie nie vergessen. 1958 trat sie in unsere Kongregation in Münster ein; ihre erste Profeß legte sie am 11.2.1960 ab.1962 gehörte Schwester. Jutta zu den ersten sechs Schwestern, die in die Namibia-Mission ausgesandt wurden. Ihre Mutter sammelte Jahrzehnte Kleidung und schickte Pakete nach Namibia. Zum Weihnachtsfest 2009 schrieb Schwester Jutta  immerhin 250 Briefe an Freunde und Wohltäter. Aminuis am Rande der Kalahari ist seit über 40 Jahren ihre neue Heimat, insgesamt sind es 47 Jahre Namibia. In dieser großen Einsamkeit unter Betschuanen, Hereros und Buschleuten ist Schwester Jutta glücklich.

Als Hebamme und Krankenschwester leitete Schwester Jutta 30 Jahre lang –bis 1995- die staatliche ambulante Klinik; zusätzlich sorgte für die kranken Kinder der Schule. Am Wochenende war sie Missionarin im wahrsten Sinne des Wortes, wenn sie auf "Pad" ging, das Auto beladen mit Lebensmitteln wie Milliemehl, Zucker, Reis, Kleidung  für die  Menschen im "Korridor" an der Grenze zu Botswana. Auf den verschiedenen sogen. Posten haben die Schwestern kleine Kirchen gebaut, so dass bei diesen Besuchen auch immer ein Gottesdienst gefeiert werden konnte.

Schwester Jutta und Schwester Ansgardis sind durch Jahrzehnte ein eingespieltes Team. Auch jetzt, wo sie älter geworden sind und Aufgaben an die jüngeren einheimischen Schwestern und Laien abgegeben haben, sind sie immer noch die Herzmitte der Station mit der Schule von über 500 Kindern und angeschlossenem Internat und dem riesigen Einzugsgebiet der Station.

Am 11. Februar 2010 kann Schwester Jutta ihr Goldenes Professjubiläum feiern zusammen mit den Mitschwestern und den Kindern der Schule. Ihre Heimatgemeinde St. Hubertus in Obergartzem dankt ihrer Missionarin in einem Dankgottesdienst am 20. Februar 2010.

Wir gratulieren herzlich und wünschen Schwester Jutta Gottes Segen und noch lange Freude an ihrer Berufung als Missionarin.

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