Kronjuwelen-Professjubiläum von Schwester Ildefonse Meier

Sie ist 97 Jahre alt und wird im August 98 Jahre, und kann am 11. Februar 2009 auf 75 Jahre Ordensprofeß zurückschauen: Schwester Ildefonse Meier. Sie stammt aus Hagen. Mit 22 Jahren  folgte sie 1933 ihrer leiblichen Schwester, Schwester Hilda, die bereits drei Jahre vorher in die Kongregation der Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis eingetreten war. 1935 legte Schwester Ildefonse zusammen mit 11 Schwestern die erste Profess ab, wovon 9 Schwestern im selben Jahr nach China, Brasilien und den USA ausgesandt wurden. Schwester Ildefonse kam nach China.

Vor ihrem Eintritt hatte sie bereits eine Krankenschwester-Ausbildung gemacht. In Münster kam eine Kurzausbildung in Zahntechnik dazu. Die Praxis musste sie dann lehren, wirksam den Menschen zu helfen. Chinesisch hatte sie etwas in Deutschland gelernt. Alles andere ergab sich dann im täglichen Leben und mit Hilfe der Franziskaner. Die Kommunisten machten der Missionsarbeit 1948  ein Ende. Die Schwestern mussten flüchten, Schwester Ildefonse kam nach Taiwan, ebenso ihre leibliche Schwester, die Ärztin Schwester Hilda. Schwester Ildefonse wurde die rechte Hand von Schwester Hilda. Mit einem Ambulanzwagen fuhren sie über Land. Aus der Not heraus lernte sie noch, ihrer Schwester bei den Geburten zu helfen. Bald entstand aus der anfänglichen KIinik das St. Joseph-Hospital in Kaohsiung. 1978 kehrte Schwester Ildefonse nach Deutschland zurück.

Heute lebt Schwester Ildefonse im Lourdeskloster in Münster. Im Gespräch sagt sie: "Ich bin sehr glücklich geworden. Gott hat mir den Frieden des Herzens geschenkt. Ich fühle mich behütet und geleitet durch mein ganzes Leben hindurch."

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