Ewige Profess von Schwester Cecilia Negandjo

Im vergangenen Jahr kehrte nach dreijähriger Ausbildung in Deutschland nach Namibia zurück. Während der Zeit lebte sie in der Kommunität des Lourdesklosters in Münster. Nun kam am 3. Dezember 2011 für sie und ihre Mitschwester Johanna der Tag der ewigen Profess. In einer gut dreistündigen Feier, die der Erzbischof von Windhoek Liborius Nashenda leitete, fand dieser feierliche Akt statt.

In ihrer heimatlichen Tracht waren sie mit dem Klerus und inmitten der Schwestern in die Kirche eingezogen. Der Bischof schloss ihnen in seiner Predigt, die natürlich von gebührender Länge war, ihre Berufung und ihre Rolle als Ordensfrauen in der Gemeinde auf. Während der Allerheiligenlitanei, die in der Sprache der Damara über sie gesungen wurde, lagen die beiden Schwestern ausgestreckt vor der Stufe des Altars. Danach legten sie ihr Versprechen ab, sich für immer an Gott und die Gemeinschaft zu binden.

Als sie das Dokument ihrer Profess empor hielten, brach die ganze Gemeinde in Jubel aus. Die beiden legten nun die Tracht der Frauen ihres Stammes ab und erschienen wieder in der Tracht der Ordensgemeinschaft, ihrer neuen Familie. Es ist Brauch, dass die Tochter das Kleid, das sie in der Familie getragen hat, der Mutter zurückgibt mit einem Dank für all das was sie bisher von der Familie empfangen hat. Das ist bei allem Stolz auch immer ein schmerzlicher Augenblick für die Mutter, die ihr Kind nun in eine neue Familie entlässt und der ihre Tochter nun angehören will.

Die Eucharistiefeier nahm nun ihren Fortgang mit vielen mehrstimmigen Gesängen und Tänzen, an deren Ende es auf dem Vorplatz der Kirche ein großes Gratulieren von Seiten aller Anwesenden gab. Ein Buffet sorgte anschließend für das leibliche Wohl. Der Tag war heiß und so saß man in der Abendkühle noch lange beieinander.

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