Situationsbericht Tacloban, 23.12.2013

Die zerstörte Schule.

Wir danken...

allen Spendern, die unsere Schwestern in Tacloban mit Spenden und Gebeten unterstützt haben. Wir konnten bisher 22.000 Euro nach Tacloban überweisen! Schwester Veronika schreibt einen Situationsbericht:

Liebe Schwestern und Freunde, als Erstes möchte ich Euch ganz herzlich für Eure Sorge um uns danken, als der Taifun Haiyan uns und dem gesamten Bereich der Provinz Leyte die katastrophale Zerstörung brachte. Eure Gebete und eure großzügige finanzielle Unterstützung waren die größte Quelle der Kraft, mit denen ihr seit November letzten Jahres bis jetzt unsere Schwestern unterstützt habt, als wir das Sanierungsprojekt für die Schule starteten. Die von dem Taifun betroffenen Gebiete wurden mit zahlreichen internationalen Hilfen aus verschiedenen Ländern und NGO 'S weltweit unterstützt. Man kann nun die provisorischen Hauszelte von den Vereinten Nationen, Rotary und anderen NGO‘s sehen. Durch die großen Desinfektionsbemühungen der Japaner sind bis jetzt keine tödlichen Krankheiten ausgebrochen, obwohl so viele Menschen gestorben sind.

Beim Aufräumen der Turnhalle.

Die buddhistische Tsuchi Stiftung aus Taiwan mit ihrem philippinischen Zweig, haben Zehn-tausende Millionen Pesos in den Rettungs- und Reha- Bemühungen in der verwüsteten Region eingesetzt. Allein für die Stadt Tacloban haben sie 364 Millionen Pesos eingesetzt für die Säuberung der Stadt, Finanzierung der Unterkünfte, usw. Wir haben den Campus unserer Sacred Heart School angeboten als Station der Aktion.

Jeden Morgen versammelten sich dort mehr als 3500 Menschen vor Ort, um an ihrer Aktion "Arbeit für Bargeld, Aufräumen von Tacloban" teilzunehmen. Sie begannen den Tag mit Gebet um etwa 8 oder 9 Uhr, bevor sie in verschiedene Bezirke der Stadt geschickt wurden. Am Ende des Tages, etwa 3 Uhr nachmittags, kamen die Gruppen dieser einzigartigen Belegschaft für die Bezahlung zurück. Aber bevor der Tageslohn ausgegeben wurde, veranstaltete die Tsuchi Stiftung ein weiteres Gebet, um den Tag zu schließen. Es dauert in der Regel bis zu 7 Uhr, wenn alle endlich zu ihren kaputten Häusern zurückkehren konnten. Sie verbrachten etwa 5 Tage in Tacloban, bevor sie zum nächsten Orte zogen. Am letzten Tag lehrten sie die Menschen zu geben, wie ihnen von Menschen gegeben wurde, indem sie die Menschen zum Spenden einluden, je nach ihrer Kraft. Einige Menschen spendeten ihren Tageslohn, 500 Pesos, die sie gerade erhalten hatten. Die Tsuchi Stiftung brachte auch Reis aus Taiwan, der von der örtlichen Hotelküche schnell gekocht wurde, um das Essen unter den Menschen zu verteilen.

Hilfsorganisationen kochen Reis für Hilfsbedürftige.

Mit Hilfe dieser Sonderarbeitskräfte mit 200 Beschäftigten pro Tag für 4 Tage, konnten wir unsere Schule sauber machen, die Bibliothek und alle Büros sind frei von Schlamm, auch das ganze Durcheinander von Ruinen in dem Gebäude des Gymnasiums wurde aufgeräumt. Wir bauten als Ersatz auch ein provisorisches Klassenzimmer innerhalb des Campus.

Die Rotary International bewahrt ihre Hilfsgüter in unserer Schule auf, einschließlich Stromerzeuger, so dass die Schwestern ihre Handys abends aufladen können, damit sie in Kontakt mit der Außenwelt stehen.

Kindergarten.

Wir haben die dringendste Wiederherstellung letzte Woche begonnen und werden sie fortsetzen, damit die Schule möglichst am 4. Januar 2014 wieder beginnen kann. Es gibt bereits Strom für die meisten Gebäude. Der Klempner arbeitet noch hart, um Wasser zu den Etagen des Konvents zu bringen, so dass die Schwestern nicht mehr das Wasser von dem Erdgeschoss zu der vierten Etage tragen müssen, vor allem nach ihrer schweren Arbeit den ganzen Tag.

Meine lieben Schwestern und Freunde, ich weiß, dass Ihr Euch viele Sorge macht, wie die Dinge jetzt laufen. Entschuldigung für die verzögerte Berichterstattung Ich bin sehr glücklich, Euch von der Entwicklung der Situation bis jetzt zu erzählen.

Schwestern mit Kindern.

Wenn wir die Schule grundsätzlich für die Rückkehr der Schüler und Lehrer bereitet haben, werden wir dann mit der kompletten Renovierung der großen Schäden der Schulgebäude beginnen. Wir werden die Ruinen der High School - Gebäude abreißen und die Schulbibliothek und andere Laboreinrichtungen wiederherstellen. Es ist noch ein langer Weg zu gehen, bis die Schule richtig und normal funktionieren kann. Doch mit Eurem Gebet und finanzieller Unterstützung, und vor allem mit Vertrauen auf Gott, werden wir unser Bestes tun, um die Schule wieder aufzubauen, so dass wir weiterhin eine gute Ausbildung für die jungen Menschen in Tacloban anbieten können, denn das ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft der Stadt.

Noch einmal, liebe Schwestern und Freunde, danke ich Euch für Eure liebevolle Unterstützung!

Grüße und Dank an Euch von allen Schwestern in der St. Clara Kommunität der Herz-Jesu -Schule, Tacloban City - Philippinen!

In Christus,
Schwester Veronica

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