Besuch aus Namibia

Sr. Elisabeth (links) und Sr. Antonia (rechts) im Garten des Loudesklosters.

Seit fast fünfzig Jahren leben und wirken Schwester Antonia Mersch und Schwester Elisabeth Lünebrink als Missionsschwestern in Namibia. Schwester Antonia gehört zur Kommunität in Windhoek, dem wirtschaftlichen Zentrum der namibischen Provinz von der Erscheinung des Herrn. Die Kommunität in Windhoek unterhält auch ein Studienhaus für Missionsschwestern, die sich in der Ausbildung befinden. Außerdem können Schwestern von außerhalb und andere mit der Gemeinschaft verbundene Gäste hier zeitweise Unterkunft finden.

Schwester Elisabeth lebt zusammen mit fünf weiteren Schwestern im Süden Namibias, in der Kommunität Keetmanshoop. Die Schwestern übernehmen verschiedene pädagogische und pastorale Aufgaben. Es gibt einen Kindergarten und eine Vorschule mit Übermittagsbetreuung (Care Center), die großen Zulauf haben. Hundertzwanzig Kinder werden dort betreut! Sr. Elisabeth bildet zusammen mit Sr. Dominika Laien für die verschiedenen Dienste in der Gemeinde aus, zum Beispiel

  • Wortgottesdienstleiterinnen und Wortgottesdienstleiter
  • Begräbnisleiterinnen und Begräbnisleiter oder
  • Katechetinnen und Katecheten für die Erteilung des Kommunionunterrichts.

Außerdem arbeiten die beiden Schwestern einmal im Jahr im 80 Kilometer von Windhoek entfernten Tses. Hier bilden sie Frauen und Männer aus, die in den Hostels (Internaten) Leitungsaufgaben übernehmen werden.

Schwester Antonia und Schwester Elisabeth sind in Namibia fest verwurzelt. Doch gerne sind sie zu Besuch in Deutschland, denn "die Heimat vergisst man nicht." Im Innenhof des Lourdesklosters erinnern sie sich daran, dass in den 1960er Jahren "hier noch alles kahl war." Heute gibt es dort einen Garten mit vielen bunten Blumen. Ein schönes Symbol für eine internationale Ordensgemeinschaft, in der Schwestern aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen ihren missionarischen Auftrag in der Weltkirche erfüllen.  

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