Deutschkurs erfolgreich beendet: Abschied von Sr. Princia

Sr. Princia (links) und Sr. Magdalena (rechts).
Sr. Princia (links) und Sr. Magdalena (rechts).

Mission ist keine Einbahnstraße, sondern ein multi-kulturelles Wegenetzwerk. Voller Freude erleben wir Missionsschwestern, wie ausländische Ordensgemeinschaften das kirchliche und gesellschaftliche Leben in Deutschland bereichern. In Krankenhäusern und Altenheimen, in pädagogischen Einrichtungen und im Gemeindeleben sorgen Ordenschristinnen und Ordenschristen aus anderen Ländern dafür, dass Weltkirche vor Ort spürbar wird.  

Das apostolische Wirken in Deutschland setzt jedoch Sprachkenntnisse voraus. Wir Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis sehen unsere Missionsaufgabe deshalb darin, indischen Schwestern, die in Münster einen Deutschkurs besuchen, unsere Gastfreundschaft anzubieten. Die sprachliche Begleitung unsere Gäste übernimmt Sr. Magadalena Heeke.

In den letzten sechs Monaten hat Sr. Magdalena Sr. Princia begleitet, die der Gemeinschaft der Medical Sisters of St. Joseph angehört. Sr. Princia kommt aus dem Bundesstaat Kerala in Südindien. Damit sie in Deutschland als Krankenschwester arbeiten kann, muss sie Deutsch lernen. „Eine schwere Sprache“, wie sie findet. Denn die Grammatik der deutschen Sprache ist sehr unregelmäßig. Auch nach vier Stunden Unterricht in der Sprachschule blieb die ein oder andere offene Frage. Sehr froh war Sr. Princia deshalb über den Nachhilfeunterricht von Sr. Magdalena. „Jeden Tag haben wir zusammen eine Stunde gelernt“, berichtet die indische Ordensschwester.

Aber es gab auch Auszeiten vom Lernen: „Nachmittags habe ich mit den Schwestern Kaffee getrunken und oft im Garten gesessen. Mir hat das Zusammenleben mit den Missionsschwestern gefallen. Ich habe mich im Lourdeskloster sehr zuhause gefühlt.“

Auch uns Missionsschwestern hat die Zeit mit der sehr freundlichen und hilfsbereiten Sr. Princia viel gegeben. Für ihre neue Aufgabe im St. Marien Krankenhaus in Siegen wünsche wir ihr alle Gute und Gottes Segen! 

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