Anfänge und Ausbreitung

Schwester Immaculata Tombrock (1887-1938).

Die Geschichte der Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes beginnt mit einem Heilungswunder. Am 15. August 1909 wurde die Lehrerin Elisabeth Tombrock in dem französischen Wallfahrtsort Lourdes von einer schweren Knochentuberkulose geheilt. Dieses Erlebnis veränderte ihr Leben radikal: Elisabeth Tombrock erkannte ihre Berufung zum Ordensleben. Als Schwester Immaculata folgte sie im Sommer 1910 dem deutschen Franziskanerbischof Amandus Bahlmann nach Brasilien, um sich in der Prälatur Santarem um elternlose Kinder zu kümmern. Am 5. Dezember 1910 nahm das Ordensleben der Gemeinschaft, die damals aus vier brasilianischen und einer deutschen Schwester bestand, seinen Anfang. Schon bald meldeten sich in Deutschland weitere Frauen, die Missionsschwester von der Unbefleckten Empfängnis werden wollten. Für diese Frauen wurde 1915 das Lourdeskloster in der Frauenstraße als Noviziatshaus eingerichtet. In den nächsten Jahren breitete die Gemeinschaft ihr Tätigkeitsfeld weiter aus: zunächst in Brasilien, anschließend in Deutschland (1915), den USA (1922), China (1931), auf Taiwan (1948), in Namibia (1962), auf den Philippinen, in Vietnam (2008) und Angola (2009). Die Missionsschwestern arbeiten seit ihrer Gründung 1910 im sozialen Bereich, in pädagogischen Einrichtungen, in Krankenhäusern und im pastoralen Dienst, getreu ihrem Charisma:

Ständig bereit sein für die Sendung Christi
durch ein Leben in kontemplativer,
anteilnehmender Präsens für alle,
vor allem unter denen, die es am nötigsten haben.

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