Die Schwestern Ansgardis und Jutta bleiben unvergessen

Zu den zahlreichen Gratulanten zur Diamantenen Ordensprofess von Schwester Jutta in Aminuis gehörte auch die Dame rechts im Bild: Sie war von Schwester Jutta großgezogen worden.
Zu den zahlreichen Gratulanten zur Diamantenen Ordensprofess von Schwester Jutta in Aminuis gehörte auch die Dame rechts im Bild: Sie war von Schwester Jutta großgezogen worden.

Schwester Jutta Nöthen und ihre 2018 verstorbene Mitschwester Ansgardis Dierkes waren für Jahrzehnte ein eingespieltes Team in Aminuis. Zum Dank an Schwester Jutta, um die sich heute Mitschwestern in Dornfeld/Gobabis kümmern, luden die Menschen in Aminuis alle Menschen ein, die beide Schwestern kannten.

Anlass für das große Fest war das Diamantene Professjubiläum von Schwester Jutta. Bei der Feier war spürbar, dass die Menschen in Aminuis und der Umgebung die beiden Schwestern immer noch sehr vermissen. Der Einsatz der beiden Schwestern, die in den 60er-Jahren zu den ersten Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes gehörten, die in die Namibia-Mission ausgesandt wurden, wird bei den Menschen lange unvergessen bleiben. Schwester Jutta konnte sich während der Feier vergewissern, das auf der Station Aminuis auch heute gute Arbeit geleistet wird.

In der Missionsstation gibt es jetzt drei Schwestern, die die Arbeit der beiden deutschen Schwestern ausführen: Schwester Monika Hainduwa, die für das Hostel verantwortlich zeichnet, und die beiden jungen Schwestern Herta Shaningwa und Immaculate Shuuveni, die den Kindern im Hostel helfen. Dieses Jahr hatten sie 275 Kinder. Die Schwestern erteilen Religionsunterricht und übernehmen pastorale Aufgaben in der Pfarrgemeinde. Sonntags begleiten sie den Priester zu den Außenstationen und übernehmen die Katechese.

Schwester Monika kaufte mit den Spendengeldern Toilet tenartikel und Kleidung für die Kinder, denn viele von ihnen kommen aus armen Familien, die es sich nicht leisten können, ihren Kindern eine Schuluniform zu kaufen. Manchmal organisiert Schwester Monika auch Obst für die Kinder, damit sie etwas zu essen haben. Für die San, die verstreut in der Kalahari leben, fahren die Schwestern oft stundenlang, um sie zur Schule abzuholen. Andere Transportmöglichkeiten gibt es nicht. Für diese Arbeit waren auch Schwester Ansgardis und Schwester Jutta kilometerweit in den Busch gefahren, um die Kinder für Schule und Wohnheim abzuholen. Mit dem Spendengeld setzen die Schwestern diese Wohltätigkeitsarbeit an den armen Menschen fort.

Sonnenstrahlen für die Kinder

Hostel-Kinder: Im vergangenen Schuljahr betreuten die drei Missionsschwestern 275 Kinder im Hostel von Aminuis.
Hostel-Kinder: Im vergangenen Schuljahr betreuten die drei Missionsschwestern 275 Kinder im Hostel von Aminuis.

Schwester Monika schreibt: „Wir sind tief berührt, dass wir von großzügigen Menschen in Deutschland eine Spende erhalten haben, um unseren Kindern in Namibia zu helfen. Ihre kontinuierliche Unterstützung unserer Mission ist für uns sehr erfreulich und wir sind in der Lage, unsere Mission, das Leben der Kinder in Aminuis, zu verbessern. Durch Ihre Spende konnten wir schon viel tun, damit die Kinder glücklich sind und gerne zur Schule gehen. Sie machen wirklich den Unterschied, und wir sind Ihnen sehr dankbar. Nochmals vielen Dank für Ihre Unterstützung. Wir sagen: ‘Diejenigen, die Sonnenschein in das Leben anderer bringen, können ihn nicht vor sich selbst bewahren.’ Vielen Dank, dass Sie ein Sonnenstrahl für die Kinder sind. Möge Gott Sie segnen.“

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